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University of Southern Queensland · 20. Juli 2006, 13:40 von Steffen

Während Axel noch beim “Bushdance” mit der “Band-o-Coots” Bush Band abhängt und zu irisch anmutenden Sounds fremde Frauen und Kerle an die Hand fäßt (und kennenlernt ^^), hab ich mich mal als Spassbremse geoutet und bin abgehauen.

Dafür hab ich jetzt ein paar Minuten Zeit, mal etwas über die ersten Eindrücke von der USQ und unserer Orientation Week auf dem Campus in Toowoomba zu schreiben.

Die USQ gibt sich hier in der Einführungswoche alle Mühe, die ca. 150 neuen internationalen Studenten (aus 26 Nationen) mit allen notwendigen Informationen zu versorgen, die die Leute brauchen, um ihr Studium hier erfolgreich über die Bühne zu kriegen. Dabei gibt’s nicht nur einfach ein paar trockene Broschüren oder Vorlesungen zu bestimmten Themen, sondern alles ist recht locker organisiert und darauf ausgelegt, neben den Infos auch noch die anderen Leute kennen zu lernen.

Gleich am Montag wurden die “Mentoren” kurz vorgestellt (nachdem die Uni und die Student Services sich vorgestellt haben) und haben dann die neuen Studenten an die Hand genommen und sie informell in kleinen Gruppen auf eine Campustour mitgenommen. Anschließend gab’s ‘nen kostenloses Mittagessen in der Mensa hier und weitere Infoveranstaltungen. So ging das die ganze Woche weiter. Zwischendurch gab’s vormittags immer “Morning Tea” und ab und zu kleine Preise zu erspielen (Kopf-oder-Zahl) oder zu gewinnen. Mich haben sie damit gleich mal auf ihre Seite gezogen. Den Touristen-Bummerang und den 512MB-MP3-Player nehm ich doch gerne als Begrüßungsgewinne an. ;)

Die Infoveranstaltungen drehen sich nicht nur um einfache Vorstellungen der Fakultäten oder Services, die die Uni anbietet, sondern beeinhalten auch interessante Einführungen in “Multicultural issues” und “Cultural adjustment”. Nebenbei hat uns jemand was auf dem Didgeridoo vorgespielt und etwas darüber erzählt. Weitere Infos gab’s zu Versicherungen, Führerscheinen, Rechten und Pflichten, Steuernummer oder wie man sich die Zeit am besten einteilt und die Hausarbeiten schafft. Vieles ist auf die Erstsemester ausgelegt, die hier oft ein ganzes Studium absolvieren. Interessant ist es trotzdem. Man kümmert sich hier viel mehr um die Studenten und bietet ständig seine Hilfe an. An die Hand nehmen wäre übertrieben, aber das trifft es fast. Stets wird betont, dass man für Fragen offen ist und gern weiterhilft.

Die angebotenen Leistungen hier an der Uni gehen dabei über einfache Hilfestellungen hinaus. Man kann hier bei so ziemlich jedem Problem, dass man haben kann, Hilfe bekommen. Von einfachen Problemen mit Fächern und Einschreibungen bis hin zu Heimweh und psychologischen Problemen oder einem angeknacksten Knöchel. Denn auf dem Campus hier gibt’s nicht nur ‘ne große Bibliothek und viele Gebäude mit Hörsälen etc., sondern auch einen Arzt samt Schwester, einen Postladen samt Postschließfächern, einen Buchladen, einen Friseur sowie mehrere Cafès bzw. Getränkeautomaten etc. pp. Sogar die Polizei und Mitarbeiter der studentischen Krankenversicherung oder des DIMA (Department of Immigration and Multicultural and indigenous Affairs; zuständig für Visa-Angelegenheiten) haben einen Platz auf dem Campus und sind ein oder zweimal die Woche verfügbar, um Studenten zu helfen oder ihnen Fragen zu beantworten.

Überhaupt wird hier Service anscheinend ganz groß geschrieben. Die Kurse, die man belegt, werden mit Kursbüchern und entsprechender Literatur versehen. Man kann sich als Student online selbst verwalten und sich für Tutorials etc. anmelden und einen Kalender führen. Die empfohlene Literatur zu den Kursen gibt’s im Buchladen dann gleich in den Regalen nach Kursen sortiert! Also einfacher geht’s echt nicht.

Hilfe gibt’s auch, wenn man nicht weiß, wie man sich die Zeit einteilen soll, nicht weiß, wie man seine Assignments zu schreiben hat oder wie Quellen referenziert werden. So ziemlich alles, was ich mir in der Richtung vorstellen kann (von Inhalten mal abgesehen; die muss der Student schon noch selbst verstehen und niederschreiben), wird hier von einer sogenannten “Learning Teaching Support Unit” alles angeboten, um Studenten bei ihren Problemen zu helfen. Nicht schlecht auf den ersten Blick.

So, ich denke mal der Text ist eh schon wieder zu lang und evtl. uninteressant genug, als dass ich da jetzt noch was schreiben sollte. Wie gesagt, ist das alles nur ein erster Eindruck. Dafür ist der aber um so positiver. Ich hoffe mal, dass die Kurse auch so gut und verständlich sind. Aber wenn nicht, kann ich ja mal einen der Services testen. ;)

Bis die Tage und ich werde morgen mal zum “BBQ for all new USQ Students” gehen. Australier lieben Barbeque – und ich muss sagen, sie haben auch Ahnung davon. ;)

  1. Leute kommt bloß nicht so schnell wieder. An alles muss man sich gewöhnen – auch ans arbeiten ;o)) Have fun und schickt mal paar Bilder!


    — Falk    20. Juli 2006, 21:53    #
  2. Mensch Falk. :D
    Denk dran: nicht zuviel arbeiten. Ich denk an dich im “Information systems for managers”-Kurs. ;>

    Halt die Ohren steif in Hamburg.


    Graste    21. Juli 2006, 08:02    #
  3. Hey Graste,
    schon mal überlegt darüber ein Buch zu schreiben? Wär bestimmt ein Kassenschlager! Viel Spaß noch bei den Aussies
    Steffi(Puschel)


    — Steffi    28. Juli 2006, 10:36    #

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