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Bildgalerie, Japanischer Garten und mehr · 31. Juli 2006, 17:20 von Steffen

Wie vielleicht einige schon bemerkt haben, gibt es jetzt eine sehr einfach gehaltene Galerie. Es werden einfach die Dateien im Ordner angezeigt. Die weiteren Verzeichnisse findet man unter den Bildern. Wer will kann sich ja schon mal durchklicken. Ich weiss nicht, ob man alle erklären muss, da viele sicherlich auch ohne weitere Hinweise eindeutig sind.

Japanischer Garten und das Wetter

Ein paar Worte möchte ich allerdings heute zum Japanischen Garten hier verlieren. Trotz Regenmangels und warmen Temperaturen kann man sich dort am Teich oder dem kleinen Bach erholen. Ich denke mal besonders nach anstrengenden Tagen (ob nun nach einer Party oder einem Arbeitsmarathon) kann man sich dort einfach hinsetzen oder legen und mal alle Viere von sich strecken. Das Wetter ist zur Zeit auf dem Weg der Besserung und man hat hier locker 20 Grad Celsius am Tag. Letztens hat es sogar mal wieder nachts geregnet. Natürlich ist das nicht genug Wasser für die Region, aber das Gras wird zunehmend grüner. Der Japanische Garten ist übrigens noch viel entspannender, als das auf den Bildern ‘rüberkommt. Ich hoffe mal, dass der Garten mit zunehmenden Temperaturen im Sommer nicht zu sehr austrocknet. Die Wege wurde übrigens gerade frisch geharkt und vom Laub befreit, als wir durch den Garten liefen. Mehr Bilder gibt’s in der Galerie

Toowoomba und sein Wasserproblem

Vielleicht auch bedingt durch die ab und zu vorkommenden Niederschläge haben die Leute in Toowoomba und Umgebung über das Recyclingprojekt abgestimmt. Und das Ergebnis ist mehr als deutlich und niederschmetternd für den Stadtrat. Nur 31% haben für die Recyclinglösung gestimmt. Damit ist die Lösung für’s Erste vom Tisch. Allerdings werden sie wohl über kurz oder lang nicht drum herumkommen. Leider sehen das anscheinend viele Leute hier noch nicht ganz klar.

Ich habe mir mal ein, zwei Alternativen angesehen und glaube, dass die Leute mit dem Racycling ganz gut bedient wären. Zumindest würde das zum “Smart state”-Konzept, welches vom Minister von Queensland ausgerufen wurde passen. Leider sind politische Leitmotive und Wahlkampfversprechen nicht immer das, was man hinterher auch erhält. Deshalb kämpfen im Norden von Queensland jetzt ein paar Ortschaften und ihre Bewohner darum, dass der Mary River nicht aufgestaut wird. Das macht für mich auch insofern Sinn, dass der Fluss eher ein Flüsschen ist und stromabwärts jede Menge Leute u. a. mit ihren Booten leben. Zudem führt der Fluss anscheinend seit Jahren immer weniger Wasser und wird wohl als Damm nicht viel bringen. Aber das Projekt wurde wohl von oben ohne weiteres Nachdenken durchgewunken und nun gehen Leute dagegen auf die Barrikaden. Zurecht meine Meinung nach. Aber ich habe für eine umfassende Meinungsbildung eigentlich viel zu wenig Informationen.

Alternativen und Meinung

Doch zurück zu Toowoomba und seiner Abstimmung. Die beiden Kampagnen wurden wohl schon unterschiedlich stark geführt. Die Stadt mit ihrer “We need the water”-Kampagne hatte anscheinend auch deutlich weniger Geld zur Verfügung, wie die “No”-Kampagne. Nicht das das jetzt ausschlaggebend ist als Argument, aber es macht schon einen Unterschied, denke ich, wenn man sieht, wie hier geworben wurde. Die “Ja”-Kampagne hat die Alternativen als wirtschaftlich ungünstig und umweltfeindlich dargstellt. Allerdings auch nicht viel mehr. Nur ein paar trockene Argumente. Die “Nein”-Kampagne hat da schon stärkere Geschütze aufgefahren und war rhetorisch nicht schlecht organisiert. Man hat den Leuten einfach weißgemacht, dass sie die Wahl haben und sie mit einer “Nein”-Stimme den Stadtrat erstmal abwürgen und dann wieder alle Alternativen auf dem Tisch liegen (inkl. Recycling). Ein bischen Augenwischerei, wenn man mit Blick auf die aktuellen Pegelstände bedenkt, dass bei einem “Ja”-Ergebnis schnell mal 2 bis 3 Jahre bis zum fertigen Recyclingwerk vergehen. Außerdem wurden die Leute in guter alter Tradition mit angstmachenden Sprüchen geschockt. So von wegen: “Stimme mit ‘nein’ ab – Tu es für die Kinder” und “Sag nein zum Abwasser trinken”. Naja. Mister Clive Berghofer (der auch ganz zufällig Gründer- und Namensgeber des Recreation Centers hier an der USQ ist, ist wohl der reichste (und sicherlich nicht einflussloseste) Typ in der Gegend (Landbesitz etc) und hat anscheinend jede Menge Zeit und Geld in die Nein-Kampagne investiert. Achso, bevor ich es vergesse, unter den Alternativen sind so tolle wie:

Nun kann man sich streiten, welche Experten wirklich welche sind und wer nun die besseren Argumente hat. Fakt ist wohl aber für mich, dass der Wasserkreislauf auf der Erde nicht gerade dafür sorgen wird, dass auf einmal wie von Wunderhand mehr Wasser hier in Toowoomba auftauchen wird. Kann sich ja jeder seine Meinung bilden. Andere Experten sagen übrigens, dass bei einem Nein-Vote die Grundstücks- und Wohnpreise steigen werden. Gut, wem da viel Land gehört in der Gegend. ;)

  1. G’day mate!!!idyllische Bilder, gärtnern können die Aussies jedenfalls.
    Interessante Abhandlung über die regionale Politik, das lob ich mir. Weiter so Steffen!


    — Christian Thees    1. August 2006, 09:43    #
  2. Dude, du bist zum studieren dort! Teilzeitaktivist funktioniert nicht, wenn du dann auch noch den Pool-Nebenjob annimmst! So einen wie dich hätten wir brauchen können, als Phil und ich unser Fuck Bush Plakat an der neuen Brücke entrollen wollten. Wenn du schon nen Schlafsack hast, bist du jetzt sicher auch im Besitz einer Abseilvorrichtung^^


    Stelzi    2. August 2006, 07:10    #
  3. Alles am Start! ;)


    Graste    2. August 2006, 09:23    #

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